Nun geht es richtig los…

Während der Estrich trocknete wurden alle weiteren Schritte geplant. Einige Punkte, z.B. Sanitär und Fließen, sollten erst ab März erfolgen, da nicht bedacht wurde, dass wir die Maler- und Bodenarbeiten in Eigenleistung durchführten. Nach Absprache mit dem Bauleiter konnten diese Punkte nun nach vorne gezogen werden.

Am letzten Januarwochenende buddelte mein Mann zusammen mit einigen freiwilligen Helfern den Boden von der Abwassereinführung im Haus (wir haben drei davon) bis zum Abwasserkanal auf. Wir hatten uns entschlossen den Abwasseranschluss selber durchzuführen und hatten vorab unsere Pläne mit der Gemeinde abgestimmt. Und somit wurde samstags ordentlich gebuddelt (natürlich auch mit dem Bagger ;-)) und Rohre verlegt. Fast den ganzen Tag waren die Männer beschäftigt und konnten am Abend ihre Arbeit erfolgreich abschließen. Die Abnahme durch die Gemeinde konnte drei Tage später bereits erfolgen und ging ohne Probleme über die Bühne.

Aushub für den Abwasseranschluss
Aushub für den Abwasseranschluss

Neben den Erdarbeiten für den Abwasseranschluss hatten die fleißigen Männer auch die Vorbereitungen für den Trinkwasserverband getroffen. Dieser rückte am 01. Februar an und schloss unser Haus an die Trinkwasserversorgung an. Trotz der Kälte konnte der Trinkwasseranschluss erfolgen und bereits gegen Mittag komplett abgeschlossen werden. Durch unsere Vorarbeiten konnten wir einige hunderte Euro sparen. Allerdings hatte die Kälte unsere Zähleruhr zerstört, so dass wir hier eine Neue benötigten. Dies erklärte auch weshalb der Bauwasseranschluss seid einigen Tage nicht mehr funktionierte 😉

Unser Schlachtfeld beim Aushub für den Abwasseranschluss
Unser Schlachtfeld beim Aushub für den Abwasseranschluss

Zeitgleich ging es im Haus auch weiter:

  • Der Malereibetrieb Jäkel began mit dem Verspachteln und dem Tapezieren des Malervließ.
  • Der Fliesenleger begann in der Küche, dem Gäste-WC, dem Technikraum und dem Flur mit dem Verlegen der Fließen.
  • Die noch offenen Punkte (kaputtes Stromkabel in der Küche, …) wurden behoben.
  • Das komplette Material (Sanitär, …) wurde in einem großen Container geliefert.
  • Unser Fußboden (Vinyl, Dämmung, …) wurde geliefert.

Unser Highlight war, dass wir feststellen mussten, dass der Küchenbauer sich vermessen hatte. Glücklicherweise konnte dies aber schnell behoben werden und so hoffen wir, dass wir in einige Wochen die richtige Küche eingebaut bekommen 😉 Wir nehmen es mit Humor und es ist Gott sei dank frühzeitig aufgefallen.

Update: Erste Fotos von den Fließen, unserer Haustür, der Treppe und den Malerarbeiten könnt ihr in unserer Galerie einsehen.

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