Die Estrichtrocknung

Nach dem im alten Jahr noch die letzten Vorbereitungen getroffen wurden, ging es im neuen Jahr direkt mit dem Estrich und dessen Trocknung weiter.

Direkt nach den Feiertagen wurde im neuen Jahr die Fußbodenheizung verlegt und am darauffolgenden Tag wurde auch schon der Estrich gegossen. Nach dem wir die ersten 24 Stunden nicht ins Haus konnten, ging es danach los mit dem Lüften. Bepackt mit Handtüchern und einem Fenstersauger fuhren wir nun 2x täglich zum Haus (meist morgens und abends) und lüfteten für 15-20 Minuten das Haus. Während des Lüftens hatten wir Zeit das gebildete Kondenswasser an den Fenstern abzuwischen.

Während der ersten Woche (Estrichtrocknungsprogramm deaktiviert) ging das Lüften recht zügig und es hatte sich nicht allzu viel Wasser an den Fenstern gesammelt. Meistens reichten der Fenstersauger und 2 Handtücher aus. Ab dem Zeitpunkt des Estrichtrocknungsprogrammes ging es dann erst richtig los ;-). Wer sonst einmal wöchentlich in die Sauna geht, kann sich während dieser Phase den Gang in die Sauna sparen. Das Haus „dampfte“ jedes Mal richtig, wenn wir wieder zum Lüften vorbei kamen. Unseren Fenstersauger mussten wir ab diesem Zeitpunkt nach fast jedem Fenster (je nach Größe) ausleeren und mit 2 Handtüchern kamen wir auch nicht mehr aus. Am Ende hatten wir neben dem Fenstersauger immer noch bis zu 4 Handtücher dabei.

Kleiner Tipp: In manchen Zimmer hatte sich viel Wasser über den Tag bereits schon unter den Fenstern gesammelt, so dass man auch unter den Fenstern am Boden mit dem Handtuch wischen musste.

Nach ca. 10 Tagen normalisierte sich die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur im Haus. Das Estrichtrocknungsprogramm schaltet sich automatisch nach Ablauf der eingestellten Dauer aus. Bei uns wurde das Programm nochmal um 6 Tage erweitert, allerdings mussten wir ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zum Lüften kommen.

Im Dachgeschoss hatten wir leider etwas Pech. Im Kinderzimmer bog sich das Brett am Rolladen durch die Luftfeuchtigkeit und am Dachfenster hatte sich an einer Seite auf der Knauff-Platte Schimmel gebildet.

Update: Das Brett wurde mittlerweile von KAMPA korrigiert und sitzt wieder fest an seinem Platz. Den Schimmel haben wir mit entsprechenden Mitteln nach Absprache mit dem Bauleiter behandelt. Dies hat soweit auch gut funktioniert 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.