Bemusterung – TAG 1 – Der KAMPA Kumpel

Vom 25.06 – 27.06.2018 waren wir in Aalen vor Ort bei KAMPA im Innovationszentrum und haben unserem Haus die notwendigen Details verpasst. Wir würden ja allein nur wegen der Bemusterung gerne ein zweites Häuschen planen, da es echt sehr viel Spaß gemacht hat! Aber eins nach dem anderen…

Der Spaß stand in den 3 Tagen in Aalen im Vordergrund. Unsere Ausstattungsberater vor Ort Herr Art und Herr Lang haben uns super mit viel Know-How und Witz durch die 3 Tage geführt. Unser Verkaufsberater Herr Schleinecke war auch mit vor Ort in Aalen, um uns entsprechend über die Tage zu begleiten.

KAMPA
Innovationszentrum KAMPA in Aalen

TAG 1

Am ersten Tag begann alles mit der Elektroplanung unseres Hauses. Wir hatten vorab schon unsere Hausaufgaben gemacht und uns dazu Gedanken gemacht – wo welche Steckdose?, wie viele Steckdosen?, wo welcher Schalter? und so weiter. Durch die gut gemachten Hausaufgaben ging das ganze recht flott von der Hand. Wir sind mit Herrn Lang nochmal alle Zimmer durchgegangen und haben die einzelnen Schalter und Steckdosen besprochen. Dabei sind noch offene Fragen geklärt worden und auch die ein oder andere Steckdose/Schalter kam hinzu oder weg. Zum Beispiel hatten wir im Technikraum viel zu viele Stecker/Steckdosen geplant, da wir nicht bedacht hatten, dass eine gewisse Anzahl schon vorhanden sein wird. Die Elektroplanung ging fast ohne Mehrkosten von der Hand, da wir in manchen Zimmern weniger und in anderen Zimmern wiederum mehr benötigt haben.

Dann gab es erstmal Mittagessen in der Alm. Ein ansässiger Metzger liefert hier das Essen für den Mittag – sehr lecker. Dabei kann man sich nett mit den Beratern unterhalten.

Danach ging es mit der Außenfassade, der Haustür, den Fenstern, Fensterbänken und Dachziegeln weiter. Die Außenfassade ging sehr schnell, da wir auf Grund der örtlichen Bauvorschrift Klinker in den Farben rot/orange vorgeschrieben haben. In der „kleinen“ Auswahl von KAMPA sind wir hier aber fündig geworden. Von nördlichen Bauträgern ist man etwas verwöhnt, da man hier ganze Flächen mit Klinkern in verschiedenen Farben zur Auswahl bekommt. Den passenden Dachziegel haben wir auch dazu gefunden – es wird eben ein rot in rot Häuschen. Haustür, Fenster und Fensterbank ging auch recht schnell. Die Haustür hatten wir uns bei unserem Besuch im April schon ausgesucht. Bei den Fenstern sind wir bei den „weißen Fenstern“ aus dem Standard geblieben. Zu den Fenstern haben wir die silberfarbigen Außenschienen für die Rolladenführung genommen, sowie die silbrig-farbenen Rolläden. Da soll man den Dreck nicht so drauf sehen 😉 Auch hier sind wir ohne Mehrkosten ausgekommen.

Eingangstür
Unsere Eingangstür
Klinker außen mit Fugenfarbe
Klinker außen mit Fugenfarbe

Auf dem Weg in den Fließenbereich hatten wir kurz das Dachfenster und die Dachbodenlucke angeschaut und ausprobiert. Bei der Dachbodenlucke fragt man sich warum es zwei Ausführungen gibt. Die Standardausführung mit einer Holzleiter ist vollkommen ausreichend. Die Ausführung mit der Stahltreppe sieht bei weitem nicht so stabil aus – eventuell dient es ja als „abschreckendes Beispiel“. Beim Dachfenster haben wir zwar das Standard-Dachfenster genommen, allerdings mit mehr Funktionen für das Öffnen, so dass wir hier Mehrkosten hatten. Die Beschattung für das Dachfenster musste ebenfalls auf bemustert werden, da diese nicht im Steckbrief enthalten war. Ohne Beschattung ging es aber auch nicht, da die Energieeinsparverordnung  dies so vorschreibt. Die Beschattung wird bei uns auch notwendig sein, das das Dachfenster zur Südseite montiert ist.

Bei der Treppe kamen wir zu einem Punkt, wo wir uns sehr unsicher waren. Bei unserem Besuch im April waren wir nicht so angetan von der Auswahl bei KAMPA. Wir hatten uns vorab schon bei einem örtlichen Treppenbauer erkundigt und ein Angebot eingeholt. Bei der Bemusterung hatten wir uns aber nochmal alles genau erklären und zeigen lassen und uns tatsächlich für eine Treppe von KAMPA entschieden. Dabei hatten wir uns die Standardtreppe aus Buche und die Treppe aus Eiche einmal durchrechnen lassen. Die Standardtreppe aus Buche hatten wir mit einem breiteren Handlauf, als aufgesattelte Ausführung und einer schokobraunen Ölung ausgesucht. Die Treppe aus Eiche in der selben Ausstattung. Die Eichentreppe hätte ca. 4000 € Mehrkosten zur Standardtreppe gekostet. Wir haben dann sehr lange überlegt und uns schlussendlich für die Standardtreppe aus Buche entschieden. Bei der Treppe hatten wir auch Mehrkosten von ca. 1500€, da wir uns für den breiteren Handlauf und die schokobraune Ölung entschieden haben. Wir sind am Ende aber sehr zufrieden gewesen mit unserer Wahl.

Treppenauswahl
Ausgesattelte Treppe
Treppenfarbe Buche schokobraun
Treppenfarbe Buche schokobraun

Die Auswahl der Fließen für Bad, Dusch-WC, Küche und Diele war aus unserer Wahrnehmung am zeitintensivsten, eventuell auch weil es der letzte Tagespunkt des Tages war. KAMPA bietet eine große Auswahl an Fließen in allen Größen und Farben an. Wir hatten uns im April bereits Fließen für Bad und Dusch-WC ausgesucht. Bei dieser Auswahl sind wir auch belieben und dachten, dass wir hier flott durchkommen – aber man lernt ja nie aus 😉 Nur mit der Auswahl der Fließe ist es nicht getan, sondern es muss noch die Fugen- und die Kantenfarbe bestimmt werden. Das war nicht immer einfach. Mit Herrn Lang hatten wir auf Grund seiner Erfahrungen im Fließengewerbe aber einen sehr kompetenten Ansprechpartner, welcher uns sehr gut durch die einzelnen Entscheidungen geführt hat.

Fliesenauswahl Bad EG
Fliesenauswahl Bad EG
Fliesenauswahl Bad OG
Fliesenauswahl Bad OG

Am Ende hatten wir noch die Zeit offene Fragen zu klären. Dabei sind mir nochmal auf die Themen Tiefbau/Erarbeiten (Frostschürze ja/nein) eingegangen, sowie auf unseren „KAMPA-Kumpel“. Der „KAMPA-Kumpel“ ist der Holzbalken, welcher uns nach der Statikprüfung reingesetzt wurde und natürlich in Rechnung gestellt wird. Der Holzbalken steht sichtbar innerhalb der Diele unmittelbar neben der Treppe.  Vor allem mein Mann war nicht so angetan vom „KAMPA-Kumpel“, da wir das gerne vorab gewusst hätten, um ggf. in der Planung des Hauses Änderungen vornehmen zu können. Aber an diesem Punkt war es jetzt schon zu spät. Am Ende haben wir uns mit dem „KAMPA-Kumpel“ arrangiert und werden ihn wohl für eine schöne Gaderobe einbinden.  Beim Thema Tiefbau/Erdarbeiten wollten wir wissen, ob wir nun eine Frostschürze benötigen oder nicht. Dies sollte uns der Bodengutachter aber eigentlich sagen. In unserem Bodengutachten war hier aber keine genaue Aussage zu finden. Deshalb hatten wir im Anschluss nochmal mit dem Bodengutachter telefoniert. Die Aussage des Bodengutachters – „Das hätten sie vorab mal sagen müssen, dann hätten wir das im Bodengutachten mit aufgenommen“. Als Laie weiß man ja genau was man wo überall berücksichtigen muss 😉 Wahrscheinlich werden wir eine Frostschürze machen lassen, aber es ist noch nicht endgültig entschieden.

Zum Abschluss des Tages haben wir noch eine Kostenaufstellung (Mehr- und MInderkosten) für den ersten Tag bekommen. Das war sehr gut, da wir so die volle Transparenz hatten und uns für den nächsten Tag nochmal überlegen konnten, ob wir die einzelnen Mehrkosten-Positionen wirklich haben wollen.

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